Jugend im Gespräch

Das geht Euch an


Medizinisch-berufliche-Rehabilitation in Vallendar

Abschieds- und Begrüßungsfeier der Azubis

Am 20. Juni 2011 war es wieder soweit! Die Auszubildenden in der M edizinisch- beruflichen Rehabilitation (MBR) konnten endlich feiern. Sie absolvierten ihre dreijährige Ausbildung und ließen nach den harten Prüfungen auf der Feier die Seelen baumeln. Nun liegt der spannende Einstieg in das Berufsleben vor jedem einzelnen.

Azubis

Geschäftsführer Ulrich Lebrecht im Kreise seiner Azubis.



Leider spielte das Wetter nicht so mit, sodass die Feier von der Dachterrasse in das Klinikgebäude verlegt werden musste! Doch die sieben Azubis, die in diesem Jahr von Geschäftsführer Ulrich Lebrecht beglückwünscht und verabschiedet wurden, ließen sich die Freude nicht nehmen.

Während des Gesangsauftritts eines Rehabilitanden mit dem Lied „Time to Say Goodbye“, ließen die Anwesenden ihren Emotionen freien Lauf, denn der Abschied fiel nach der gemeinsamen Zeit sichtlich schwer. Diese Zeit war für alle ein Lebensabschnitt, indem sie viele Freunde gewinnen konnten und außergewöhnliche Erfahrungen machten.

Vier Jugendliche, die an der Feier teilnahmen, starteten mit ihrer Ausbildung am 05. Juli 2011 und wurden von Ulrich Lebrecht herzlichst begrüßt. Herr Lebrecht überreichte jedem „Neuling“ eine Schultüte, die „Nervennahrung“ für die bevorstehenden, aufregenden Zeiten enthielt. Ich bin froh, dass ich auch zu dieser Feier eingeladen war und den ehemaligen Azubis gratulieren durfte. Immerhin war ich selbst vier Jahre in Vallendar und habe dort meine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert.

Ich weiß genau, wie sich die Azubis gefühlt haben. Ebenso kann ich mich gut in die Azubis hineinversetzen, die nun die Ausbildung in der MBR beginnen. Es freut mich sehr zu sehen, dass auch heute noch viele junge Menschen die Unterstützung bekommen, um später, wie es auch bei mir der Fall ist, ein selbstständiges Leben führen zu können.

Denn leider werden die Rehabilitationsmaßnahmen heute nicht mehr so gefördert wie damals. Trotz allem sollte jeder Mensch das positive Denken nicht verlernen, denn es gibt immer einen Weg!!!!!!

Es grüßt Euch alle herzlich

Eure Christiane

Verhärtete Fronten: Elternhaus entscheidet über Startchancen

Entscheidend für Karrierechancen und eine gute wirtschaftliche Zukunft bleibt nach wie vor das Elternhaus. Die jährlich erscheinende „Shell-Studie“ zeigt Alarmierendes: In den wirtschaftlich weniger starken Gruppen unserer Gesellschaft sind 46 Prozent der Schüler aktuell versetzungsgefährdet, in den privilegierteren Schichten sind es nur 24 Prozent. Es scheint nach wie vor nahezu unmöglich zu sein, Freude am Lernen zu vermitteln und damit die Bildungschancen für alle zu verbessern. Interessant ist auch die Tatsache, dass junge Männer deutlich häufiger vom Sitzenbleiben betroffen sind als junge Frauen. Mädchen brauchen weniger Nachhilfe und erreichen höhere Abschlüsse.




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